Am Samstag spielt der FC Erzgebirge Aue gegen den KSC und nutzt seinen ersten Saisonsieg. Teamtrainer und Mittelfeldspieler Dmitrij Nazarov sind optimistisch.
„Das möchte ich gleich unterschreiben“, lacht der 35-Jährige. Es wird mir wieder auf die Nerven gehen, aber diesmal im positiven Sinne.
Das Stichwort beim FC Erzgebirge ist derzeit positiv. Ein neuer Optimismus fand seinen Weg zu Violet. Nach Klärung der Trainerfrage sind nun Punkte erforderlich.
Im Hinspiel gegen Karlsruhe will das Spiel nach dem letzten ohne Sieg im ersten Dreier untergehen. „Dafür haben wir in der Länderspielpause sehr hart und hart gearbeitet“, sagte Kapitän Martin Manel (33).
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Der Trainerstab Mark Hensel und Karsten Müller (50) will an die guten Techniken in den Spielen gegen Regensburg und Hamburg anknüpfen. „Wir haben taktisch viel gearbeitet, aber auch mit dem Ball. Ich bin guter Dinge, weil es auch in Karlsruhe gelingen wird“, sagte Teamchef Hensel.
Er hofft, dass Auer nun das Glück hat. „Aber wir müssen daran arbeiten, es durchsetzen“, sagte der Teamleiter, „und das geht nur, wenn wir alle mit Kopf, Herz, Körper voller Emotionen in Karlsruhe sind.“
Ähnlich sieht es Dmitrij Nazarov (31), der zwischen 2013 und 2016 selbst 77 Spiele für den KSC absolvierte. Im November 2014 schoss er Karlsruhe zum 1:0-Sieg gegen den FCE: „Wir gehen nach vorne. Das kann man nach den letzten Spielen sagen“, erklärt der 31-Jährige.
„Man hat immer ein bisschen einen Sieg verpasst. Ich hoffe, das ist uns in den letzten zwei Wochen gelungen. Wir sind bereit für unseren ersten Saisonsieg.“
Bei Aue wissen Sie, was Sie vom Team erwartet. KSC hat sich sehr positiv entwickelt. Trainer Christian Eichner (38) ist ein ganz subtiler Faktor, der den Verein zu einer der beiden ballbesitzstärksten Mannschaften gemacht hat, und Hensel lobte den Gegner.
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„Seit er an der Spitze steht, geht der KSC in die richtige Richtung“, sagt Hensel, „das sind keine grauen Mäuse mehr, sondern ein richtig guter Zweitligist.“ Aber er will am Samstag zeigen, dass das auch bei Aue so ist.